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Das "Projekt" Übungsfirma ist an unserer Schule seit dem Schuljahr
1999-2000 für alle 4. Klassen vorgesehen und zwar im Rahmen des
Unterrichts der Betriebswirtschaftslehre (BWL).
Eine Übungsfirma
sollte im Prinzip genau gleich funktionieren wie ein realer Betrieb.
Der Hauptunterschied zu einem normalen Betrieb besteht darin, dass
Waren- und Geldfluss nur fiktiv stattfinden.
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Ablauf:
Die Schüler gründen einen neuen oder übernehmen
einen schon eingeführten Betrieb. In 3 bzw. 4 Wochenstunden werden
Waren-, Schrift- und Zahlungsverkehr wie in einem real existierenden
Unternehmen durchgeführt .
Dafür steht
ein modern eingerichtetes Großraumbüro, also ein
Betriebswirtschaftliches Zentrum (BWZ) mit den wichtigsten Abteilungen
wie Einkauf, Lager, Verkauf, Sekretariat, Rechnungswesen, Personal,
Marketing zur Verfügung.
Schulungen und Besprechungen können in einem eigens dafür vorgesehenen Konferenzraum abgehalten werden.
Betreut werden die Schüler von zwei Fachlehrern, die meistens die Geschäftsführung übernehmen.
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Ziele:
Die Übungsfirma bietet den Schülern die Möglichkeit
erworbene Theorie in die Praxis umzusetzen und Einblick in komplexe
Betriebsabläufe zu gewinnen.
Abläufe
werden aufeinander abgestimmt und gemeinsame Entscheidungen getroffen.
Somit können Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit,
Entscheidungsfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit erworben werden.
Im betriebswirtschaftlichem Zentrum (BWZ) lernt der Schüler auch mit technischen Geräten umzugehen.
Die Übungsfirma ist eine Art "Werkstatt", ein "learning by doing", wo
auch Fehler ohne schwerwiegenden Folgen gemacht werden können. Im
Gegenteil, sie ermöglichen ein "learning by failing".
Das Hauptziel ist es, den Schülern den Einstieg in die Arbeitswelt zu erleichtern.
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